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Muskelverletzungen

Im Allgemeinen sind Muskelverletzungen harmlos. Für den Sportler sind sie ärgerlich, da sie ihn für längere Zeit vom Training abhalten können. Sehr oft wird ihre Bedeutung trotzdem unterschätzt, da die Patienten rasch nach der Verletzung wieder ihren regelmäßigen Aktivitäten nachgehen können. Sie gehören dadurch bedingt zu den häufigsten, am wenigsten verstandenen und am schlechtesten behandelten Sportverletzungen überhaupt. Der Anteil beim Fußball liegt bei 35 Prozent. Muskelverletzungen, die ohne äußere Krafteinwirkung eintreten, gehören zudem zu den grundsätzlich vermeidbaren Verletzungen. Häufig kommen erneute Verletzungen der gleichen Region vor und führen im Verlauf zu immer längeren Ausfallzeiten. Die statistisch häufigste Einzelverletzung betrifft die Oberschenkelrückseite. 

Eine funktionelle Einheit bilden die Muskeln und Sehnen. Verletzungen treten meist im Bereich des Muskelursprungs, des Muskelbauchs, des Übergangs vom Muskel zur Sehne, im Bereich der Sehne selbst sowie am knöchernen Sehnenansatz und an der Knochenhaut auf. Eine Muskelfaser stellt eine hochspezialisierte Einheit dar, die schnell reagiert und sich auch schnell Veränderungen anpasst. In circa drei Wochen kann ein beschädigter Muskel einerseits rasch heilen, andererseits geht fast jede Verletzung mit einer Blutung einher, die schon rein meschanisch den Heilungsprozess behindern kann, da sie den Kontakt zwischen den gerissenen Muskelenden erschwert. Die Aussichten auf eine schnelle und vollständige Ausheilung können unter Kontrolle gehalten werden, je besser die Blutung ausheilt.

In unserem Physiotherapie- und Gesundheitszentrum stehen wir Ihnen persönlich und individuell mit Rat und Tat bei allen Fragen rund um Ihre Genesung oder bei einer Vielzahl an Präventions- und leistungssteigernden Maßnahmen zur Seite.

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